Pestizide

und andere schwerflüchtige Stoffe

 

Pestizide sind Giftstoffe, die direkt als solche verwendet werden, um unerwünschte lebende Organismen abzutöten. Bezeichnet werden sie deshalb auch oft als Schädlingsbekämpfungsmittel. Viele Pestizide finden Verwendung als Pflanzenschutz- und Holzschutzmittel. Pestizide sind hochgiftig und haben die Aufgabe, in niedrigster Dosierung die maximale Wirkung zu erzielen. Die chemische Zusammensetzung von Pestiziden kann sehr unterschiedlich sein. Bei vielen handelt es sich jedoch um chlorierte Verbindungen.

Zu den wichtigsten pestiziden Schadstoffen, die sich in Innenräumen z.B. aufgrund der Verwendung von Holzschutzmitteln anreichern zählen u.a.:

 

Pentachlorphenol (PCP), ein Fungizid

Lindan, ein Insektizid

Pyrethroide (z.B. Permethrin), als Insektizid

 

Vorkommen:   

Holz-, Leder-, Teppichschutz, Kleber, Kunststoffe, Dichtungen, Beschichtungen, Schädlingsbekämpfung, Kammerjäger...      

 

Biologische Wirkung:                  

Einige Pestizide sind krebserregend, erbgut- und fruchtschädigend. Andere werden für Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht. Die schwerflüchtigen Stoffe greifen das Nervensystem an, schädigen Leber und Nieren, werden mit Allergien, Neuralgien, verschiedenartigen Schmerzen, Verhaltensstörungen, Entzündungen und Herzbeschwerden in Zusammenhang gebracht.

 

Messverfahren:

Die Analytik der schwerflüchtigen Schadstoffe bezieht sich im Wesentlichen

auf die Messung der Konzentrationen im Hausstaub.           

 

Details zu weiteren schwerflüchtige Stoffen finden Sie auf den folgenden Seiten.                  

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