Partikel und Fasern               

 

30 Millionen Deutsche haben Schleimhaut- und Atemwegsprobleme. Ein Übermaß von Partikeln bedeutet eine unnötige Zusatzbelastung. Manche Fasern sind wegen ihrer Fasergeometrie besonders kritisch. Hierzu gehören Asbest- und Mineralfasern. Lange Zeit durften Mineralfasern verarbeitet werden, die heute als krebserzeugend eingestuft sind. Bei Gebäuden mit einer Bauzeit bis Juni 2000 besteht Krebsverdacht. Vor Kauf oder Renovierung ist eine sachkundige Untersuchung ratsam.   

 

Vorkommen:

Asbest  in Dämmstoffen, Fußbodenbelägen, Dach- und Fassadenelementen. Mineralfaserdämmstoffe. Abrieb von Teppichen und Textilien. Tonerstäube, Rauch   

 

Biologische Wirkung

Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist erhöht. Die Exposition zusammen mit anderen Schadstoffen kann das Lungenkrebsrisiko noch vergrößern. So ist bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko bei Asbestbelastung etwa zehnmal größer als bei Nichtrauchern. Außerdem ist Asbest einer der wichtigsten Auslöser des Pleuramesothelioms, eines Tumors des Bauch- und Rippenfells. Asbest wurde daher bereits 1970 offiziell als karzinogen eingestuft. ES besteht seit 1993 ein Asbestverbot in Deutschland und in der EU seit 2005.     

 

Messverfahren:

Raumluftanalysen und Materialproben liefern Informationen über Art, Konzentration und Gefahrenpotential der Partikel.

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